ESG-Software-Vergleich: Worauf mittelständische Unternehmen bei der Auswahl achten sollten
Zwischen Excel-Tabelle und Enterprise-Suite liegt ein großes Feld an ESG-Software, das sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden lässt. Dieser Beitrag ordnet ein, was wirklich zählt, und gibt fünf Fragen an die Hand, die Sie bei einem ESG-Software-Vergleich stellen sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Am ESG-Software-Markt haben sich grob sechs Kategorien etabliert, von Excel über spezialisierte Klimatools und Lieferantenplattformen bis zu Enterprise- und All-in-One-Lösungen.
- Die Lizenzgebühr ist nur ein Teil der Kosten: Onboarding, interner Zeitaufwand, Support und Skalierung entscheiden mit über die tatsächliche Investition.
- Support-Modelle unterscheiden sich stark, von reinem Self-Service über Beratung auf Stundenbasis bis zu inkludiertem fachlichen Kundensupport.
- Wer heute einen ESG-Software-Vergleich macht, sollte prüfen, ob die Lösung auch noch passt, wenn sich der regulatorische Rahmen verschiebt und ob die eigenen Daten bei einem Wechsel exportierbar bleiben.
- Vor der Entscheidung lohnt es sich, jedem Anbieter fünf konkrete Fragen zu Support, Preis, Zielgruppen-Fit, Regulatorik und Kündigungsflexibilität zu stellen.
Worauf sollten Sie beim Vergleich von ESG-Software-Vergleich achten?
Wenn Sie einen ESG-Software-Vergleich für den Mittelstand machen, sollten Sie mehr als nur den Funktionsumfang der Software berücksichtigen: entscheidend sind breite Abdeckung statt Insellösung, Kostentransparenz statt Kostenüberraschung, fachliche Begleitung statt reiner Tool-Bedienung und Mittelstandstauglichkeit statt Enterprise-Komplexität. Wer diese vier Punkte beim Vergleich prüft, vermeidet die häufigsten Fehlkäufe.
Hinweis: Dieser Artikel vergleicht bewusst Kategorien, keine einzelnen Softwarelösungen. Welcher Anbieter innerhalb einer Kategorie zu Ihnen passt, lässt sich nicht allgemein beantworten, dafür sind die Anbieter zu unterschiedlich. Was sich allgemein beantworten lässt, ist die Frage, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten. Genau darum geht es hier.
Im Detail bedeutet das:
Breite Abdeckung statt Insellösung
Wer für Klimabilanzierung, Lieferkettenmanagement und ESG-Berichterstattung drei separate Tools einsetzt, verliert Zeit beim Datenabgleich und bei der Kontrolle: Daten müssen doppelt gepflegt, Zahlen manuell abgeglichen werden. Das kostet Zeit und ist fehleranfällig. Eine Software, die mehrere Anforderungen zentral abbildet, spart genau diesen Reibungsverlust – vorausgesetzt, die Bedienung bleibt trotz des größeren Funktionsumfangs einfach und übersichtlich.
Kostentransparenz statt Kostenüberraschung
Entscheidend beim ESG-Software-Vergleich ist nicht nur der Angebotspreis, sondern was er abdeckt: Ist menschlicher Support inklusive, oder kostet jede Rückfrage extra? Bleibt der Preis über die Vertragslaufzeit fix, oder kann er sich nachträglich ändern? Wie entwickelt sich der Preis, wenn man die Nutzung skalieren möchte? Gibt es Limits bei Usern, Datenmengen oder Berechnungen? Wer das vor Vertragsschluss klärt, vermeidet böse Überraschungen nach der Einführung.
Support als Erfolgsfaktor, nicht als Kür
Ob bei der Berichterstattung nach der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) mit ihren vielen Datenpunkten, bei Lieferkettendaten und der nötigen Sensibilisierung der Lieferanten oder bei der Klimabilanzierung mit ihrer anspruchsvollen Berechnungslogik: Gute Software-Bedienung reicht nicht, wenn die fachliche Einordnung fehlt. Diese Einordnung sollte Teil des Software-Angebots sein, nicht separat teuer eingekauft werden müssen.
Mittelstandstauglichkeit statt Enterprise-Komplexität
Nicht jedes Unternehmen hat ein zehnköpfiges Nachhaltigkeitsteam. Entscheidend sind klare Prozesse, verständliche Bedienung und mitdenkender Support, statt überdimensionierter Setups und monatelanger Implementierungsprojekte.
Welche Arten von ESG-Software gibt es?
Auf dem Markt haben sich grob sechs Kategorien von ESG-Software etabliert: Excel und manuelle Prozesse als Ausgangspunkt, spezialisierte Klimatools für die Emissionsbilanz des Unternehmens (Scope 1 bis 3) oder einzelner Produkte (PCF, LCA), Lieferantenplattformen, reine Reporting- und Berichtstools, Enterprise-Lösungen für komplexe Konzernstrukturen und All-in-One-Plattformen, die mehrere dieser Bereiche zentral abdecken. Welcher ESG-Software-Anbieter passt, hängt vor allem davon ab, wie viele ESG-Anforderungen Sie gleichzeitig erfüllen müssen und wie viel internes Fachwissen bereits vorhanden ist.
Die folgende Übersicht zeigt, welche Kategorie welche Anforderungen abdeckt:
| Kriterium | Excel / manuell | Klimatools | Lieferanten-plattform | Reporting-Tool | Enterprise | All-in-One für Mittelstand (z.B. VERSO) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Module | ||||||
| Klimabilanzierung | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Lieferkettenmanagement | Nein | Nein | Teilweise | Nein | Ja | Ja |
| ESG-Berichterstattung (CSRD/ESRS) | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Wesentlichkeitsanalyse | Nein | Nein | Nein | Teilweise | Ja | Ja |
| Ziel- und Maßnahmenmanagement | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Eignung | ||||||
| Mittelstandstauglich | Nein | Teilweise | Teilweise | Teilweise | Nein | Ja |
| Für komplexe Konzernstrukturen | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein |
| Nutzung ohne tiefe Fachkenntnisse | Nein | Nein | Nein | Teilweise | Nein | Ja |
| Support und Begleitung | ||||||
| Fachliche Begleitung im Preis inkludiert | Nein | Teilweise | Teilweise | Teilweise | Nein | Ja |
| Feste Ansprechperson statt Ticket-System | Nein | Teilweise | Teilweise | Teilweise | Nein | Ja |
Die Spalten Excel bis Enterprise beschreiben jeweils die Kategorie insgesamt – innerhalb jeder Kategorie unterscheiden sich die Anbieter deutlich. Die rechte Spalte zeigt konkret VERSO als Beispiel für eine All-in-One-Plattform. Details dazu im Abschnitt „Wie VERSO diese Kriterien erfüllt“.
Excel und manuelle Prozesse sind meist ein guter Startpunkt, aber keine dauerhafte Lösung: Ohne zentrale Datenerfassung wächst der Aufwand mit jeder neuen Regulierung. Klimatools und Lieferantenplattformen lösen jeweils ein Problem sehr gut, decken aber naturgemäß nur einen Ausschnitt Ihrer ESG-Anforderungen ab. Wer beide Bereiche braucht, benötigt entweder zwei ESG-Software-Anbieter oder eine breiter aufgestellte Lösung. Enterprise-Lösungen decken funktional viel ab, sind aber selten auf schlanke Teams zugeschnitten. Der Unterschied zwischen den Kategorien zeigt sich also weniger im Funktionsumfang als in der Frage, für wen die Lösung gemacht ist.
All-in-One-Plattform oder spezialisierte Einzeltools: Was passt wann?
Die Faustregel ist einfach: Wer nur einen einzigen ESG-Bereich abdecken muss, fährt mit einem spezialisierten Tool meist besser. Sobald zwei oder mehr Bereiche gleichzeitig anstehen, kippt die Rechnung zugunsten einer zentralen Lösung.
Der Grund liegt weniger im Funktionsumfang als in der Arbeit dazwischen. Zwei Tools bedeuten zwei Datenbestände, zwei Logins, zwei Ansprechpartner und vor allem: manuelle Abgleiche an jeder Stelle, an der beide dieselbe Zahl brauchen. Ihre Emissionsdaten aus dem Klimatool müssen im Bericht landen, Ihre Lieferantendaten ebenfalls. Dieser Abgleich ist unsichtbare Arbeit, die in keinem Angebot steht, aber jeden Monat anfällt.
Für spezialisierte Einzeltools spricht:
- ein klar umrissener Anwendungsfall, tiefere Funktionen im jeweiligen Spezialgebiet, oft schnellerer Start.
Für eine zentrale Lösung spricht:
- ein Datenbestand statt mehrerer, keine Abgleicharbeit an den Schnittstellen, ein Ansprechpartner statt mehrerer, und die Möglichkeit, später weitere Bereiche zu ergänzen, ohne das System zu wechseln.
Was wir bei VERSO beobachten:
Über mehrere Hundert Mittelstandsprojekte hinweg zeigt sich ein wiederkehrendes Muster. Die meisten Kund:innen kommen regulatorikgetrieben und für genau einen Anwendungsfall zu uns: der eine wegen der CSRD-Berichtspflicht, der nächste wegen der Sorgfaltspflichten nach dem Lieferkettengesetz (LkSG). Ein, zwei Jahre später betreffen sie oft weitere Anforderungen, etwa Verpackungsvorgaben nach der PPWR oder Kundenanfragen nach CO₂-Bilanzen für einzelne Produkte. Der Anwendungsfall, für den man einkauft, ist selten der, den man ein paar Jahre später tatsächlich hat. Wer mehrere Bereiche in einer Plattform hat, kann solche neuen Anforderungen direkt mit abdecken, statt ein zweites Tool danebenzustellen.
Die Bedingung im Mittelstand: Eine breitere Lösung muss trotz des größeren Funktionsumfangs handhabbar bleiben. Eine Plattform, die alles kann, aber niemand im Team bedienen mag, löst kein Problem, sondern verschiebt es nur.
Für Ihren ESG-Software-Vergleich heißt das: Die Frage ist nicht nur, wie viele Bereiche Sie heute abdecken müssen, sondern wie aufwendig es wird, wenn morgen ein anderer dazukommt. Genau diese Gleichzeitigkeit mehrerer Vorgaben beschreibt eine VERSO-Kundin:
Mit VERSO können wir unsere eigenen Ambitionen zur nachhaltigen Entwicklung stärken und gleichzeitig den steigenden externen Anforderungen wie LkSG und CSRD gerecht werden.
Worauf sollten Sie bei den Kosten einer ESG-Software achten?
Die Lizenzgebühr ist nur ein Teil der tatsächlichen Kosten einer ESG-Software. Wer beim Vergleich von ESG-Software nur den Angebotspreis vergleicht, übersieht oft die größeren Posten, vor allem den internen Aufwand, der nach Vertragsschluss entsteht.
Folgende Kostenblöcke sollten Sie einkalkulieren:
- Lizenz-/Abo-Kosten: der eigentliche Softwarepreis, meist gestaffelt nach Funktionsumfang oder Unternehmensgröße
- Onboarding & Implementierung: Aufwand für Ersteinrichtung, Datenmigration und Anbindung an bestehende Systeme
- Interner Zeitaufwand: Datenaufbereitung, Schulung der Fachabteilungen, laufende Pflege
- Fachliche Begleitung & Support: oft der am meisten unterschätzte Posten: entweder im Preis inkludiert oder als teure Zusatzberatung
- Skalierung: zusätzliche Kosten, wenn neue Module oder Standorte dazukommen
Je mehr dieser Blöcke bereits im Lizenzpreis des ESG-Software-Anbieters enthalten sind, desto planbarer wird das Projekt und desto weniger Überraschungen gibt es nach der Einführung.
Zwei Fragen bringen im Angebotsgespräch mehr Klarheit als jeder Preisvergleich: Was kostet die Lösung über die gesamte geplante Laufzeit, nicht pro Monat? Und: Welcher Posten kann sich nachträglich verändern, und wodurch? Software-Anbieter, die darauf konkret antworten, ersparen Ihnen die unangenehmen Gespräche in späteren Jahren.
Welche Rolle spielt Support im ESG-Software-Vergleich?
Am Markt lassen sich grob drei Support-Modelle unterscheiden. Welches davon Sie bekommen, hat mehr Einfluss auf die Umsetzungsgeschwindigkeit als die Software-Bedienung selbst.
Reiner Self-Service
Sie erhalten Zugang zur Software. Die fachliche Auseinandersetzung mit den Datenpunkten der ESRS (European Sustainability Reporting Standards), mit der Lieferantenkommunikation oder mit der Berechnungslogik hinter einer Klimabilanz müssen Sie sich selbst aneignen oder bereits mitbringen. Die ESG-Software liefert das Werkzeug, nicht das Fachwissen dahinter.
Beratung auf Stundenbasis
Die Software allein deckt die Bedienung ab, fachliche Begleitung ist als separates, meist kostenpflichtiges Beratungspaket buchbar. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie punktuell fachliche Unterstützung brauchen, wird aber schnell teuer, wenn regelmäßig Rückfragen anfallen.
Fachliche Begleitung inklusive
Support ist Teil des Lizenzpreises, oft mit fester Ansprechperson. Gerade für Teams, die sich zum ersten Mal mit Berichterstattung, Lieferkettensorgfalt oder Klimabilanzierung auseinandersetzen und keine eigene ESG-Abteilung haben, verkürzt das die Zeit bis zum ersten belastbaren Ergebnis erheblich. Wie sich das in der Praxis auswirkt, beschreibt eine VERSO-Kundin:
Mit der automatisierten Risikoanalyse und dem professionellen Support können wir die Anforderungen des LkSG und auch andere Regularien effizient erfüllen.
Keines der drei Modelle ist per se falsch. Wichtig ist, dass es zu Ihrer internen Kapazität passt. Ein Team ohne ESG-Erfahrung ist mit reinem Self-Service oft überfordert und ein erfahrenes Team zahlt für inkludierte Begleitung womöglich für etwas, das es gar nicht braucht.
Welche ESG-Software erfüllt alle Vorgaben?
Der regulatorische Rahmen für ESG ist insgesamt in Bewegung: Das Omnibus-Paket von 2025 hat die Berichtspflichten neu zugeschnitten, im Lieferkettenbereich wurde die EUDR verschoben, und auch Produkt- und Verpackungsvorgaben entwickeln sich ständig weiter. Wer heute eine ESG-Software auswählt, sollte deshalb weniger fragen „Erfüllt sie die aktuellen Vorgaben?“ als „Was passiert, wenn sich die Vorgaben ändern oder neue hinzukommen?“
Drei Punkte sind dabei entscheidend:
Wer zieht Änderungen nach? Passt der Anbieter Standards, Datenpunkte und Vorlagen automatisch an, oder müssen Sie selbst den Überblick behalten und Änderungen anstoßen?
Trägt die Lösung auch ohne Pflicht? Selbst Unternehmen ohne unmittelbare Berichtspflicht bekommen ESG-Fragebögen von Kunden, Banken und Versicherern. Der Auslöser verschiebt sich damit von der Regulierung zur Lieferkette, der Datenbedarf bleibt. Eine Lösung, die nur auf die Pflicht ausgelegt ist, greift dann zu kurz.
Gehören Ihnen Ihre Daten? Klären Sie Serverstandort, DSGVO-Konformität und Exportformate vor Vertragsschluss. Entscheidend ist, dass Sie Ihre Daten jederzeit vollständig in einem gängigen Format exportieren können, sonst wird ein Anbieterwechsel faktisch unmöglich, ganz gleich, was im Vertrag zur Kündigungsfrist steht.
5 Fragen, die Sie jedem ESG-Software-Anbieter stellen sollten (auch uns)
Die folgenden fünf Fragen lassen sich beim ESG-Software-Vergleich unabhängig vom Anbieter stellen und decken die vier Kriterien ab: breite Abdeckung, Kostentransparenz, fachliche Begleitung und Mittelstandstauglichkeit.
- Wie sieht die Unterstützung nach dem Kauf konkret aus? Gibt es eine feste Ansprechperson und aktive Hilfe beim Onboarding, oder landen Rückfragen in einem allgemeinen Support-Postfach?
- Welche Leistungen sind im Preis enthalten und was kostet zusätzlich? Klären Sie vor Vertragsschluss, was als Zusatzleistung separat abgerechnet wird.
- Ist die Lösung für Teams ohne große ESG-Abteilung gemacht? Fragen Sie konkret nach Referenzen aus Unternehmen ähnlicher Größe und Teamstruktur.
- Wie geht der Software-Anbieter mit neuen regulatorischen Vorgaben um? Werden Änderungen automatisch in der ESG-Software nachgezogen, oder müssen Sie selbst den Überblick behalten?
- Wie flexibel ist die Kündigung, und was passiert mit Ihren Daten bei einem Wechsel? Lange Mindestlaufzeiten und ein aufwendiger Datenexport erschweren den Wechsel im Nachhinein.
Wie erfüllt die ESG-Software von VERSO die vier Kriterien aus diesem Vergleich?
Legt man die vier Kriterien an – breite Abdeckung, Kostentransparenz, fachliche Begleitung und Mittelstandstauglichkeit –, lässt sich die ESG-Software von VERSO daran konkret einordnen:
Breite Abdeckung statt Insellösung
Mit ESG Hub, Climate Hub und Supply Chain Hub bündelt VERSO Berichterstattung, Klimabilanzierung und Lieferkettenmanagement und Daten müssen nicht zwischen mehreren Tools abgeglichen werden. Über alle drei Bereiche hinweg sind so in über 15 Jahren mehrere Tausend Klimabilanzen, Nachhaltigkeitsberichte und Lieferketten-Risikoanalysen entstanden.
Kostentransparenz statt Kostenüberraschung
Der Preis ist über die Vertragslaufzeit fix kalkulierbar, menschlicher Support ist bereits im Lizenzpreis enthalten. Darüber hinausgehende Beratungsleistungen unseres Consulting-Teams lassen sich bei Bedarf separat dazubuchen.
Support als Erfolgsfaktor
Kund:innen erhalten ein festes Customer-Success-Team statt eines allgemeinen Ticket-Systems, ergänzt durch integrierte Leitfäden zur PCF- und CCF-Berechnung, zu Berichtsstandards wie ESRS, GRI und SDGs sowie zu Regularien wie EUDR, PPWR, CBAM, CSRD etc. direkt in der Software.
Genau diese Kombination aus Expert:innen und Software heben unsere Kund:innen in ihrem Feedback hervor:
VERSO ist mit seiner Software sowie seinem Consulting- und Customer-Success-Team ein verlässlicher Partner auf unserem Weg zum fertigen Nachhaltigkeitsbericht.
Mittelstandstauglichkeit statt Enterprise-Komplexität
VERSO ist seit 2010 auf mittelständische Unternehmen ausgerichtet, auch ohne bestehende ESG-Abteilung oder Vorkenntnisse einsetzbar, und wächst durch den modularen Aufbau mit steigenden Anforderungen mit.
Wo eine andere Lösung passen kann: Die VERSO ESG-Software ist bewusst auf den Mittelstand hin gebaut, nutzbar ist die Plattform aber auch von größeren Unternehmen. Der Zuschnitt zeigt sich vor allem darin, für wen sie ihre Stärke ausspielt: Teams ohne große ESG-Abteilung profitieren am stärksten von der geführten, verständlichen Bedienung. Wer dagegen intern bereits viele Expert:innen für einzelne Nachhaltigkeitsthemen beschäftigt oder sehr komplexe, weit verzweigte Konzernstrukturen abbilden muss, kommt womöglich auch mit einer spezialisierten Enterprise-Lösung gut zurecht und braucht die bewusste Einfachheit von VERSO weniger.
Wie finde ich die passende ESG-Software für mein Unternehmen?
Die passende ESG-Software zu finden, ist weniger eine Frage des größten Funktionsumfangs als eine Frage des richtigen Zuschnitts auf Ihr Unternehmen. Gehen Sie beim ESG-Software-Vergleich in dieser Reihenfolge vor:
- Klären Sie den Bedarf, bevor Sie Anbieter ansehen: Welche ESG-Bereiche müssen Sie tatsächlich abdecken – heute und absehbar in zwei Jahren?
- Grenzen Sie die Kategorie ein, nicht sofort den Anbieter. Ein Bereich spricht für ein spezialisiertes Tool, mehrere für eine zentrale Lösung.
- Prüfen Sie Kosten und Support-Modell im Detail – beides entscheidet stärker über den Projekterfolg als der Funktionsumfang.
- Stellen Sie jedem Anbieter die fünf Fragen aus diesem Beitrag und vergleichen Sie, wer konkret antwortet und wer ausweicht.
So lässt sich schnell eingrenzen, welche Lösung wirklich zu Ihrer Teamgröße und Ihren Anforderungen passt und welche nur auf den ersten Blick überzeugt.
Häufige Fragen zum ESG-Software-Vergleich
Brauche ich als mittelständisches Unternehmen überhaupt eine ESG-Software, oder reicht Excel?
Für den Einstieg mit wenigen Datenpunkten reicht Excel oft aus. Sobald Berichtspflichten, mehrere Fachbereiche oder Lieferkettendaten dazukommen, wird die manuelle Pflege schnell fehleranfällig und zeitaufwendig. Dann lohnt sich eine zentrale Lösung. Ein guter Indikator: Wenn Sie dieselbe Zahl an mehr als einer Stelle pflegen, arbeiten Sie bereits gegen Ihr Werkzeug.
Was macht eine ESG-Software teuer und woran erkenne ich das vorab?
Nicht die Lizenz, sondern das, was nicht drinsteht: Onboarding, interner Zeitaufwand, kostenpflichtige Rückfragen und Aufpreise bei zusätzlichen Modulen oder Standorten. Fragen Sie deshalb nach dem Gesamtpreis über die geplante Laufzeit statt nach dem Monatspreis, und lassen Sie sich schriftlich geben, welche Leistungen enthalten sind und welche separat abgerechnet werden.
Wie lange dauert die Einführung einer ESG-Software typischerweise?
Das hängt stark vom Funktionsumfang und der Datenlage im Unternehmen ab. Als grobe Orientierung: Schlanke, spezialisierte Lösungen sind oft in wenigen Wochen einsatzbereit, während große Enterprise-Systeme, vor allem bei mehreren zusammenzuführenden Datenquellen, mehrere Monate Vorbereitung brauchen können. Fragen Sie im Auswahlprozess gezielt nach einem realistischen Zeitplan für Ihren Anwendungsfall und danach, welche Vorarbeit dabei bei Ihnen im Haus bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen einer ESG-Software und einem ESG-Rating-Tool?
Eine ESG-Software unterstützt Sie beim internen Management Ihrer Nachhaltigkeitsdaten von der Erfassung bis zur Berichterstattung. Ein Rating-Tool bewertet Ihr Unternehmen dagegen von außen und vergibt einen Score, meist im Auftrag Ihrer Kunden oder Investoren. Ein gutes Rating ist in der Regel das Ergebnis eines soliden internen Managements, kein Ersatz dafür.
Ist eine All-in-One ESG-Software besser als mehrere spezialisierte Einzeltools?
Wer nur einen ESG-Bereich abdecken muss, ist mit einem spezialisierten Tool oft gut bedient. Sobald mehrere Anforderungen gleichzeitig bestehen, spart eine zentrale Lösung Zeit an den Schnittstellen zwischen den Systemen – vorausgesetzt, sie bleibt trotz des größeren Funktionsumfangs handhabbar. Entscheidend ist nicht die Kategorie an sich, sondern ob die Zahl Ihrer Anforderungen den Abstimmungsaufwand zwischen zwei Systemen rechtfertigt.
Brauche ich trotz ESG-Software noch zusätzliche externe Beratung?
Ist fachliche Begleitung bereits im Lizenzpreis inkludiert, deckt das die meisten laufenden Fragen ab. Bei reinem Self-Service oder bei punktuellen Spezialthemen, etwa einer besonders komplexen Wesentlichkeitsanalyse oder branchenspezifischen Sonderfragen, kann zusätzliche Beratung trotzdem sinnvoll sein. Bei VERSO ist die laufende Begleitung über ein festes Customer-Success-Team im Preis enthalten; vertiefte Beratung lässt sich bei Bedarf dazubuchen.
Kann ESG-Software mit meinem Unternehmen mitwachsen, wenn sich die Anforderungen ändern?
Prüfen Sie vor der Auswahl, ob sich zusätzliche Bereiche wie Lieferkettenmanagement oder Klimabilanzierung später ergänzen lassen, ohne dass Sie auf ein komplett neues System wechseln müssen. Fragen Sie außerdem, was das kostet. Nachträglich ergänzte Module sind der häufigste Grund, warum ein Preis sich im Laufe eines Vertrags verändert.
Wo werden meine ESG-Daten gespeichert, und wem gehören sie?
Klären Sie Serverstandort, DSGVO-Konformität und Exportformate vor Vertragsschluss. Entscheidend ist, dass Sie Ihre Daten jederzeit vollständig in einem gängigen Format exportieren können. Ist der Export aufwendig oder unvollständig, ist ein Anbieterwechsel faktisch ausgeschlossen, unabhängig davon, wie kurz die Kündigungsfrist im Vertrag ist.
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