18.10.2018

Dr. Gregor Weber im Interview

Welche Tools und Software Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen unterstützen und wie wichtig der „Spaß“ in der Bedienung ist, schreibt Dr. Gregor Weber in seinem neuen Buch. „CSR und Nachhaltigkeitssoftware: Softwareanwendungen, Werkzeuge und Tools“ ist ein praktischer Leitfaden für CSR-Manager und bietet einen transparenten Überblick über die dazugehörige Management Software. Im Interview spricht Weber (ecoistics.institute) außerdem über Digitalisierung und Nachhaltigkeit und erklärt Nachhaltigkeitsmanagement zu „DEM Management der Zukunft“.

Dr. Gregor Weber

Die bekannte CSR-Management-Buchreihe von René Schmidpeter (Springer Gabler) umfasst bereits über 40 Bücher rund um das Thema Nachhaltigkeit. Wieso braucht der Markt nun auch noch dieses Buch über Nachhaltigkeitssoftware?

In meinen Schulungen und Beratungen in und mit Unternehmen hat sich die letzten Monate, sicher auch bedingt durch die Etablierung des CSR-RUG (Gesetzes zur Berichterstattung) die Frage gehäuft, welche Tools und Software es am Markt gibt, die Unternehmen bei dem Thema Nachhaltigkeitsmanagement effizient unterstützen kann. Der Markt ist vielfältig, die Produkte unterschiedlich und die Recherche für Unternehmen komplex. Da entstand die Idee zu dem Buch, in dem an einer Stelle alles konzentriert steht. Es bietet eine erste Orientierung, das gab es bislang so noch nicht.

Herr Weber, Sie haben sich im Rahmen der Bucherstellung mit so vielen CSR Softwares – quasi der gesamten etablierten Nachhaltigkeitssoftware auf dem Markt – auseinandergesetzt. Was macht Ihrer Meinung nach eine wirklich gute Lösung für Nachhaltigkeitsmanagement aus?

Die Software soll leicht verständlich und bedienbar sein, die Bedürfnisse des Anwenders berücksichtigen (Stichwort Funktionsumfang) und den erhofften Nutzen (Arbeitserleichterung, Struktur) bringen. Dazu ist ganz wichtig:

Es muss Spaß machen, damit zu arbeiten. Dann wird das System auch gelebt und herangezogen um Geschäftsentscheidungen zu unterstützen, es wird Teil des täglichen Arbeitens. „nebenbei“ kann es dann auch die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes unterstützen.

Auch VERSO wird in Ihrem Buch vorgestellt. Warum haben Sie sich dafür entschieden, VERSO mit aufzuführen?

Im Buch sollte das Angebot am Markt umfänglich abgebildet sein und da gehört VERSO klar dazu.

Was ist aus Ihrer Perspektive der größte Mehrwert, den die VERSO Software CSR-Managern bietet?

Das ist einfach – selbst ich konnte intuitiv mit Verso arbeiten ohne große Einführung – die Oberfläche ist sehr pragmatisch und es macht Spaß damit zu „spielen“ . Ich kann beispielsweise im Managementmeeting durch einfaches Ziehen von Infoboxen und Grafiken die verschiedensten Themen auf den Monitor holen und zielgerichtet die zur Fragestellung passenden Statusübersichten anzeigen lassen, ohne von Maske zu Maske zu springen. Das macht Spaß und kommt professionell rüber – probieren Sie es aus, dann erleben Sie es selbst.

Ein Blick in die Zukunft: Welche Auswirkungen könnten neue Technologien wie KI (künstliche Intelligenz), Blockchain oder Machine Learning auf CSR-Management und die zugehörige Software haben?

Nun, ich habe keine Kristallkugel. Aber wenn ich mit ansehe, wie rasant sich die Themen entwickeln, ist es unumgänglich, dass sich Managementsysteme darauf einstellen. Es wird ja viel von integrierten Managementsystemen gesprochen derzeit und so auch über die sogenannte HLS (High Level Structure). Durch die systembedingte Trägheit des ISO-Entwicklungsprozesses kommt die HLS aber nur langsam in Fahrt – die Digitalisierung aber ist exponentiell schneller. Ich wage daher mal die Behauptung, dass ein sauber strukturiertes und durch Software unterstütztes Nachhaltigkeitsmanagement DAS Managementsystem der Zukunft ist.

Warum ist Nachhaltigkeitsmanagement für Sie „DAS Managementsystem der Zukunft“?

Schließlich laufen darin die meisten anderen Managementsysteme (wie Energie, Umwelt, etc.) zusammen und Nachhaltigkeitsmanagement ergänzt dann zusätzlich auch die gesellschaftlichen Punkte und erlaubt so auch Wechselwirkungen abzubilden. Ein weiterer Punkt ist die bislang fehlende Möglichkeit, Nachhaltigkeitsstrategien zu verifizieren, also den Wahrheitsgehalt objektiv und neutral festzustellen. Das ist ein Feld in dem KI und Digitalisierung noch Aufgaben vor sich haben, die dringend gelöst werden müssen. Dann wird man Unternehmen auch wirklich entsprechend bewerten und einordnen können.

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