02.08.2017

Der Welterschöpfungstag gibt den Tag im Jahr an, an dem alle Ressourcen aufgebraucht wären, wir also eine zweite Erde bräuchten, gerechnet auf ein volles Jahr.

So liegt der Welterschöpfungstag jedes Jahr etwas früher – bis wir es schaffen, mehr zu schützen, als wir von der Erde verbrauchen. Laut WWF gibt es für den Endkonsumenten drei Optionen, um nachhaltiger zu leben und so das Datum des Welterschöpfungstages wieder weiter nach vorne zu bringen: „Kauf grün, verbrauche weniger und iss weniger Fleisch“, ist die Empfehlung für Privatmenschen.

Doch was können Unternehmen tun,


um ihren Beitrag zu leisten?

1. Ressourcen schonen

Beim Schonen von Ressourcen geht es längst nicht mehr nur darum den Wasserhahn nicht zu lange offen zu lassen. Besonders für transportintensive Unternehmen hat das Schonen von Ressourcen einen großen Hebel in Sachen Nachhaltigkeit. So gibt es eine Menge innovativer Transportmethoden und Technologien für einen smarteren und somit effizienteren Prozess. Beim Behältermanagement kann hier durch smarte Software einiges gewonnen werden. Es lohnt sich also – nicht nur für Unternehmen, die viel Transport in ihrer Wertschöpfungskette haben – regelmäßig die Augen nach neuer Technologie aufzuhalten.

Doch auch die Steigerung von Materialeffizienz, und den Energieverbrauch zu monitoren und zu optimieren kann große Wirkung zeigen. Darüber hinaus sollte sich jedes Unternehmen regelmäßig die Fragen stellen, welche Gefahrenstoffe Teil seiner Wertschöpfungskette sind und ob diese sich nicht ersetzen lassen? Substitute sind oftmals nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch effizienter.

2. Bewusstsein für CSR und Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur schaffen

Auf den Begriff „Nachhaltige Unternehmenskultur“ sind einige Businessverantwortliche noch immer eher allergisch. Allerdings zu Unrecht – denn gut ausgebildete Mitarbeiter fordern heute nicht mehr nur Dienstwägen und ein attraktives Gehalt, nein – sie fordern vor allem eines: Sinn. Dazu gehört auch, dass sie für ein Unternehmen arbeiten, das gesamtgesellschaftlich einen positiven Einfluss verübt. Wird Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility Teil der Unternehmens-DNA, so engagiert man sich gemeinsam für etwas Großes, wenn nicht das Allergrößte – unsere Erde und deren Bewohner. Das schafft eine Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung, auf die kaum ein Unternehmen mehr verzichten kann.

Bildquelle: pexels.com/rawpixel.com

Mitarbeiter werden dadurch nicht nur im (Arbeits)alltag zunehmend achtsamer mit Ressourcen umgehen, sondern auch im privaten Umfeld zu Multiplikatoren.

Doch wie schafft man nun so eine nachhaltige Unternehmenskultur? Das Stichwort lautet „miteinander sprechen“.

Schaffen Sie Kommunikation durch Events, Intranet, Mails oder Kommunikationsträger wie Büromittel. Neben der Bitte im Abbinder E-Mails nicht auszudrucken, kann auch ein Link zu extern zugänglichen Nachhaltigkeitsinformationen stehen. Auf Kugelschreibern kann abgebildet sein, dass sie aus erneuerbaren Materialien gemacht sind und man daher besonders gut auf sie aufpassen soll, und und und. Ein Brainstorming in der Büromittelausgabe und Sie merken, dass Ihrer Phantasie kaum Grenzen gesetzt sind, um das Thema Nachhaltigkeit ganz einfach in die Köpfe Ihrer Mitarbeiter zu bekommen.

Gehen Sie dabei auch als Unternehmen mit gutem Beispiel voran – auch Mitarbeiter sind Ressourcen, die gepflegt und achtsam eingesetzt werden müssen: Es gibt viele Maßnahmen die nicht viel kosten, aber einen großen Impact auf die Zufriedenheit der Menschen im Unternehmen haben.

  • Ein Ferienprogramm trägt beispielsweise besonders zur Familienfreundlichkeit bei und nimmt Eltern Last und schlechtes Gewissen von den Schultern.
  • Ein Angebot an hochwertigen Bio-Mahlzeiten in der Kantine reduziert Krankheitstage und lässt Mitarbeiter produktiver arbeiten. Klar, ein gesunder Mensch ist belastbarer und ausgewogene Ernährung trägt maßgeblich dazu bei.

Und so gibt es unzählige Möglichkeiten, die Ihre Mitarbeiter garantiert zu schätzen wissen.

3. Nachhaltige Zulieferer auswählen

Nicht nur bei sich selbst können Unternehmen ansetzen, wenn es darum geht unsere Erde zu erhalten. Auch indirekt, durch die Auswahl der Zulieferer, können insbesondere fertigende Unternehmen großen Einfluss nehmen. Achten Unternehmen auf die Umweltverträglichkeit ihrer Zulieferer, gehen oftmals auch andere Vorteile damit einher. Ein kürzerer Transportweg verringert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern kann auch den positiven Nebeneffekt mit sich bringen, dass flexibler und schneller geliefert werden kann und so Opportunitäts- und Lagerkosten verringert werden. Konkret kann Ihr Unternehmen bei der Auswahl von Zulieferern neben der Entfernung auch darauf Wert legen, dass ungebrauchte Rohstoffe zurückgegeben oder weiter verwertet werden können.

Doch auch die kleinen Dinge können – mittel- bis langfristig – große Veränderungen ausmachen. So lohnt sich beispielsweise auch der Einkauf von fairem Kaffee in den Büros und in der Kantine. Übrigens: Mit einem kleinen Hinweis an der Kaffeemaschine stärken Sie zusätzlich das nachhaltige Bewusstsein bei Ihren Mitarbeitern.

Tut Ihr Unternehmen genug in Sachen Nachhaltigkeit? CSR – Controlling und KPIs für Nachhaltigkeit zeigen es Ihnen.

Die Ökobilanz und ein Nachhaltigkeitsbericht, zum Beispiel nach der neuen CSR Richtlinie der EU oder dem GRI (Global Reporting Initiative), sind zwei gute Messinstrumente für Unternehmen in Sachen CSR (Corporate Social Responsibility) bzw. CR. Doch im Unternehmensalltag finden meist weit mehr Nachhaltigkeitsmaßnahmen statt, deren Potenzial oftmals gar nicht aufgedeckt wird. Mit moderner Nachhaltigkeitssoftware wie Verso können Sie diese Potenziale aufdecken und gleichzeitig an Ihre Stakeholder kommunizieren. So sparen Nachhaltigkeitsverantwortliche sich auch noch Aufwand in der täglichen Verwaltung und können sich dafür um die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsmanagement oder CSR-Management kümmern

Nachhaltigkeitsmanagement mit VERSO

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